Schneidebrett Eiche Hirnholz


BE: Maße: 375 mm x 240 mm, Gewicht 2,28 kg, Preis 54,- Euro
Pflegehinweise siehe ganz unten
bitte beachten: aufgrund des Gewichtes ist ein Versand innerhalb der EU nur als Paket möglich, das Porto beträgt dann 14,- mit Hermesversand, nach CH mit DHL sind es leider 30,-. Porto in D normal 6,-.
Lieferung wegen meiner derzeit verfügbaren geringen Stückzahl nur an Messerkunden, nur 1 Stk. Wenn sich dieses Brett bewährt, werde ich größere Stückzahlen fertigen lassen, dann kann ich diese Lieferbedingungen ändern. Auch das Design, die genaue Größe und der Preis können sich dann etwas ändern.
Wie es zu diesem Brett kam:
Nach immer wieder erneuten Anfragen nach einem geeignetem Schneidebrett ging ich vor zwei Jahren auf die Suche nach einem Produkt, das ich hier guten Gewissens anbieten kann.
Die japanischen Bretter aus Hinoki dufteten wunderbar, verzogen sich aber recht bald und gewannen nach einiger Zeit in der Küche ein etwas unansehnliches Aussehen. Man müsste sie also immer wieder nacharbeiten, und – ich vermute - „einige meiner deutschen Kunden“ würden wegen des deutlichen Verzuges doch irgendwann reklamieren. Oder aber ich stelle die Nachteile des Brettes so deutlich dar, dass es mancher einfach nicht kauft. Also: so kam das nicht in Frage.
Und jetzt Schneidebretter aus Eiche, nachdem ich immer vor Hartholz gewarnt habe?
Für dieses Brett werden Klötzchen aus Hirnholz verleimt, wodurch ein symetrisches Muster entsteht. Das Brett hat seitliche Griffmulden und vier kleine Kunsstofffüßchen. Das Holz ist durch die enthaltene Gerbsäure ein Stück weit antibakteriell, die Oberfläche ist fein angeschliffen und mit Leinöl lebensmittelecht behandelt.
Wesentlich: durch die Herstellungsweise schneidet die Klinge parallel zum Faserverlauf des Holzes, dadurch werden die Klingen auf dem Hartholz nicht schnell stumpf, man sollte aber das Verkanten (Drehbewegungen mit der Schneide auf dem Holz) möglichst vermeiden.
Das Brett wird in einer deutschen Werkstätte für mehrfach behinderte Menschen hergestellt, was mir persönlich den Vertrieb zusätzlich symphatisch macht, da diese dort einer richtig wirtschaftlich sinnvollen Tätigkeit nachgehen, und andererseits eine solch aufwändige Herstellung (Handarbeit!) unter rein wirtschaftlichen Gesichtspunkten kaum möglich wäre.
Erfahrungen aus unserer Küche: wir haben diese Art Brett jetzt ca 9 Monate verwendet. Die Messer wurden nicht schneller stumpf, das Brett hat noch keinerlei Verzug oder eine Schneidmulde bekommen. Lediglich drehende Bewegungen der Schneide erzeugten ein widerliches Geräusch der Klinge, das mahnte, das doch tunlichst zu unterlassen, aber ohne dass Ausbrüche der Klinge entstanden. Bei sehr dünn ausgeschliffenen Klingen kann das anders sein, ich selbst schleife nicht zu dünn, da mir die Klingen dann zu empfindlich werden.
Pflegehinweise:
reinigen Sie das Brett nach Gebrauch ausschließlich mit einem feuchten Lappen oder fließendem Wasser. Danach lassen Sie es aufrecht trocknen.
Lagerung stets trocken und luftig
Wurden saftige und / oder nasse Lebensmittel verarbeitet, kann es kurzzeitig zu einem leichten Verziehen des Brettes kommen. Dieses Quellen ist ein natürlicher Vorgang und stellt keine Qualitätsminderung dar. Nach vollständiger Trocknung sollte das Brett wieder in seine Form gefunden haben.
Lassen Sie das Brett nie im Wasser oder mit einseitigem Wasserkontakt liegen.
Gelegentliche Pflege des Holzes mit ein wenig Speiseöl gibt dem Holz seine kräftige Farbe wieder und schützt vor eindringender Feuchtigkeit.
Die Gerbsäure des Eichenholzes kann bei längerem Kontakt mit Lebensmitteln oder Eisen (Klinge) zu Verfärbungen im Holz oder an den Lebensmitteln führen – dies ist kein Mangel und lebensmittelhygienisch völlig unbedenklich.
Und natürlich: keine Spülmaschine.